Deutsche in Ägypten: Susanne Kümper

von Bettina Knauth

Papyrus porträtiert in lockerer Folge Deutsche, die aus den unterschiedlichsten Gründen in Ägypten leben und arbeiten. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen Susanne Kümper vor. Die Modedesignerin bildet im Auftrag der Universität Helwan qualifizierte Nachwuchskräfte für die ägyptische Textilindustrie aus. Kürzlich präsentierte sie in der Ausstellung "Young Fashion made in Egypt" fantasievolle Kreationen von Studenten/-innen, Assistenten/-innen und Dozenten/-innen des Fachbereichs.

Frische Farbe und Akzente in den düsteren Modehimmel Kairos zu bringen, so lautet das Ziel von Susanne Kümper: Seit über vier Jahren ist die gebürtige Essenerin für die Aus-bildung im Bereich Modedesign sowie für die entsprechende Projektarbeit am Fachbe-reich "Apparel Design, Management und Technology" der Fakultät der Angewandten Künste in Giza zuständig. Der vierjährige Studiengang mit Bachelor-Abschluss ist bisher der einzige in Ägypten, der Mode-Design im klassischen Sinne lehrt. Gefördert wird Susanne Kümpers Stelle im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit von CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung), einer Arbeitsgemeinschaft der GTZ (Deut-sche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH), und der ZAV (Zentralstelle für Arbeitsvermittlung). Die CIM bezuschusst integrierte Fachkräfte, die bei lokalen Ar-beitgebern angestellt sind und ermöglicht die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen wie Computern, Schneiderpuppen und Nähmaschinen. Internationale Förderung und Kontakte sollen der ägyptischen Textilindustrie helfen, den Fachkräftemangel im Kreativ- und Managementbereich zu beseitigen. Mit dem Fachbereichsleiter, dem Großindustriellen Prof. Dr. Samir Kamal, hat die Mode-Designerin bereits verschiedene Workshops, Ausstellungen und Modenschauen in Kairo, Hamburg und Stuttgart organisiert.

"Kairo ist in den vergangenen Jahren zu einem trendigen internationalen Treffpunkt für Kulturschaffende und Kulturinteressierte geworden. Die jungen Kreativen sind auf der Suche nach einer hoffnungsvollen Zukunftsvision und wollen sich ihrer Umwelt mittei-len. Dabei ist es gerade in Ägypten eine besondere Herausforderung, sich als junger Mensch treu zu sein, einen individuellen Standpunkt zu vertreten und ein persönliches Profil zu entwickeln." So sieht Susanne Kümper das Umfeld ihrer Tätigkeit. Sie widmet sich der kreativen Ausbildung der Studenten und Studentinnen, unterrichtete anfangs selbst alle kreativen Fächer, wie Mode-Design, Illustration und Kreativtraining am Fachbereich, der vor fünf Jahren gegründet wurde und zur Universität Helwan gehört. Mittlerweile ist unter ihrer Leitung ein kleines Team für die Design-Ausbildung der Stu-denten zuständig. Es setzt sich zusammen aus der in Paris studierten Modedesignerin Ingy Kubbara und drei ehemaligen Studenten/-innen, die seit einem Jahr am Fachbereich als Assistenten/-innen arbeiten und sich auf ihren Masters Abschluss vorbereiten. Neben den kreativen Fächern stehen handwerkliche Fächer wie Schnitt-Technik und textile Fertigungs-Technik, aber auch Textil-Marketing und Textil-Technologie auf dem Lehrplan. Pflichtpraktika in einheimischen Textilunternehmen vermitteln den nötigen Praxisbezug.

Die Ausstellung "Young Fashion made in Egypt" zum Abschluss des Semesters zeigte Früchte dieser Arbeit und bewies, dass ein individueller Stil auch in Ägypten möglich ist: Um die 40 Studenten/-innen, Assistenten/-innen und junge Modedesigner/-innen des Fach-bereichs präsentierten Anfang August im gut besuchten Gezira Art Center ihre eigenwilli-gen Kreationen, darunter Illustrationen, Malerei und die geschneiderten Entwürfe der jun-gen Designer. Je zwei Entwürfe musste jeder Teilnehmer zeichnen und schneidern - und zwar "showtauglich", wie Susanne Kümper erläutert, d.h. keine Naht durfte zwicken, kein Reißverschluss klemmen. "Jeder Teilnehmer hatte sich seine eigene Inspiration ausge-sucht," erklärt die Projektleiterin, "inspiriert von der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, vom indischen Sari oder chinesischen Schriftzeichen, von Filmen wie "Moulin Rouge", von Mashrabeya Holzkunstwerk bis hin zu Kristallglas. Die Inspirationen wurden übersetzt in Farben, Formen, Silhouetten und dann übertragen auf die Stoffwahl, die Schnitte und die Passform. Am Ende entstanden eigenwillige Mode-Unikate, die das kreative Potenzial der Studenten ebenso unter Beweis stellten wie ihre Schneiderkunst, ihr Trendgefühl und ihre von kultureller Identität zeugenden individuellen Aussage." Die gezeigten kreativ-innovativen Modelle konnten sich durchaus mit vergleichbaren Ausstellungen ausländi-scher Modedesign-Schulen messen. Überraschend war neben den hervorstechenden Damenmodellen auch die Qualität der Entwürfe für Herren- und für Kindermode. Ahmed Gohar (s. Foto li.), zum Beispiel, entwirft pfiffige Männermode, zu der ihn u.a. Modehefte aus Deutschland inspirieren. Nun hat er sich eine Handstrickmaschine zugelegt, um seine eigenen Herrenpullis zu fertigen. Der Anteil der Studenten liegt jedoch unter zehn Prozent, anfänglich hatte die "Männerquote" über zwanzig Prozent betragen.

Die Resonanz der Ausstellung war auch ein schöner Erfolg für die Projektleiterin (s. Foto re.). Denn der Anfang am Fachbereich in Kairo war für die junge Modedesignerin aus Deutsch-land nicht leicht: Nach ihrer ersten Modenschau bekam Susanne Kümper über 40 Beschwerdebriefe, weil sie angeblich ihre Studenten und Studentinnen zu einer zu westlichen Mode ausbilden würde; Schimpf- und Drohbriefe waren auch darunter. Die Kritik ging ihr unter die Haut, hielt sie jedoch nicht davon ab, ihren Weg weiter zu verfolgen. Erste Erfolge ihrer Projekte gaben ihr Recht, unter anderem wurde ein Preis bei einem Modewettbewerb in Gifu, Japan, gewonnen, bei dem es nie zuvor einen Beitrag aus Ägypten gegeben hatte. Nach einem Jahr waren die Kritiker verstummt. "Die jetzigen Studentinnen wissen, auf was sie sich einlassen," erläutert die Dozentin. Vergessen sind die anfänglichen Schwierigkeiten, die Blicke, wenn sie die Körperproportionen fürs Modezeichnen anhand nackter Figur-Illustrationen erklärte. Und wenn jemand an diesen Projekten partout nicht teilnehmen will, kann er statt kreativem Training auf einen alternativen Unterricht ausweichen. Überhaupt ist die Teilnahme an Workshops, Ausstellungen und Modenschauen freiwillig, Noten und finan-zielle Zuschüsse gibt es für die Student/-innen nicht. Dennoch ist Susanne Kümper immer wieder überrascht vom Enthusiasmus und der Einsatzbereitschaft der Teilnehmer. Ohne die Bereitschaft auch der anderen Beteiligten, wie z.B. Models oder Visagisten, für wenig oder gar keine Entlohnung mitzuarbeiten, wären Ausstellungen und Modeschauen kaum zu finanzieren. Besonders dankbar ist die Designerin auch für die finanzielle und orga-nisatorische Unterstützung durch die Deutsche Botschaft in Kairo.

Die alljährliche Ausstellung zum Abschluss des Studienjahres, die 2000 in der Townhou-se Gallery erstmals stattfand, war Susanne Kümpers Initiative: An ihrer deutschen Mode-Fakultät ist es üblich, neben frei inspirierten Entwürfen in Zusammenarbeit mit Textilfirmen auch eine imaginäre Kollektion für den lokalen Markt zu erarbeiten. Die Designerin selber hatte zum Abschluss ihres Modedesign-Studiums in Hamburg eine Kollektion "Ethnische Mode Kairo-Hamburg" präsentiert. Nach dem Studium arbeitete sie als Mode-Designerin in Deutschland und Ägypten. Zur Mode war sie erst auf Umwegen gekom-men: Nach Absolvierung des amerikanischen High School Diploms in South Dakota 1985 und des deutschen Abiturs in Hannover 1987 studierte sie zunächst Betriebswirt-schaft, machte dann von 1991 bis 1993 eine Ausbildung als Kauffrau im Groß- und Außenhandel und war im Bereich PR und Marketing tätig.

Die Verkäuflichkeit der Kreationen spielt für studentische Präsentationen nur eine unterge-ordnete Rolle, wie Susanne Kümper erklärt: "Wichtig ist, dass die Studenten gelernt haben, mit den Entwürfen einen ganz persönlichen Ausdruck zu finden, dem Kleidungsstück sozu-sagen ihre eigene Note zu geben. Auch kommt es darauf an, dass die Entwürfe gut geschneidert sind, eine gute Passform haben. Ansonsten gilt: je individueller, desto besser. Sobald die Studenten auf dem Textilmarkt nach Jobs suchen, müssen sie sich den Zwängen der industriellen Fertigung früh genug unterwerfen. Dann werden viele Designer die kreative Freiheit der Uni sehr vermissen."

Die Dozentin bemüht sich besonders um Förderung des kreativen Potenzials ihrer Studenten/-innen. Mit klassischen Kreativ-Fragestellungen wie "Wer bin ich in meinen eigenen Augen und wen präsentiere ich meiner Umwelt?" sollen die Studenten ihre persönliche Position und die Impulse ihrer Umgebung reflektieren und zu einer eigenen künstlerischen Aussage finden: "Die Kleidung ist eine universelle Sprache, unsere zweite Haut, mit der wir viele Signale unserer Umwelt gegenüber setzen", berichtet Susanne Kümper. "Um zu einer kreativen Aussage zu finden, muss man Farbe und Form bekennen - ob verschleiert oder unverschleiert, konservativ oder modern, ist persönliche Definition. Stil beginnt, wo Kontraste sich überschneiden. Was unvereinbar scheint, liegt oft nah beieinander. Wenn also ‚gutes' Styling heißt, eine Harmonie von Körper und Kleidung zu finden, werden hier Konflikte überwunden und eine Ebene der Kommunikation bietet sich an. Sie birgt im Idealfall Toleranz und Offenheit, und hoffentlich auch Lebensfreude."

Leicht ist das nicht, wie die Mode-Expertin aus Deutschland weiß, denn sie sieht auch die Konflikte, die das Leben in Kairo mit sich bringt: "Hier trifft Orient auf Okzident, Afrika auf Europa, der Islam auf das Christentum, kulturelle Tradition auf kosmopolitische Lebensweise. Gegenseitiges Verständnis und Respekt sind Voraussetzung für die kreative Arbeit miteinander und für die Überbrückung der Konflikte, denen die Jugendlichen im täglichen Leben begegnen."

Welche persönlichen Erfahrungen haben sie in diesem Spannungsfeld am meisten be-rührt? "Beeindruckend sind für mich der Einfallsreichtum und das Engagement seitens der Studenten und Studentinnen, die unter den gegebenen schwierigen Bedingungen mit viel Organisationstalent kleine Wunder der Kreativität vollbringen. Berührt bin ich auch immer wieder von einer allgemeinen Neugierde. Es erfordert viel Willensstärke und Wissensdrang, um hier zu zufrieden stellenden Resultaten zu kommen. Trotz der religiös und sozial bedingten eingeschränkten Bewegungsfreiheit der jungen Leute ist ein beachtli-cher Teil der jungen Generation in vielerlei Hinsicht aufgeklärt und kämpft mit aller Kraft um eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen", schildert Susanne Kümper. Doch dieser Kampf setzt sich auch innerhalb der universitären Mauern fort: "Neid und Missgunst sind allgegenwärtig, mit jedem kleinen Erfolg geht eine Welle der Kritik und Anfeindung ein-her, einerseits religiös, andererseits persönlich begründet. Die Durchsetzungskraft macht sich jedoch bezahlt: Die Textilfirmen zeigen Interesse an den jungen Kreativen, die sich behaupten können."

Bemerkenswert ist, dass viele der verschleierten jungen Frauen besonders gewagte und körperbetonte Entwürfe gestalten. "Gerade diese Modelle sind manchmal sehr sexy, selber würden die Studentinnen solche Outfits nicht einmal zu einer Familienfeier tragen", berichtet Susanne Kümper: "Von extravaganter Abendmode bis zu trendgerechter Casualwear ist das Repertoire nicht weniger vielfältig als das der ‚freizügigen' Kommilitoninnen, die mit frisch frisierten Haaren mit mehrfarbigen Strähnchen, engen Jeans, T-Shirt und coolen Accessoires sehr viel selbstbewusster an der Uni auftreten. Bisweilen entstehen hochmoderne und sehr körperbewusste Entwürfe, die Überraschung und allgemeine Anerkennung finden, von genau den Studentinnen, die im traditionellen Gewand mit ordentlich festgestecktem und dunklem Schleier ruhig in der letzten Reihe sitzen, kein Wort Englisch sprechen - und ganz entspannt ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Unter der Verschleierung findet sich eine andere Welt, die keine Grenzen kennt, eine Welt der Regenbogenfarben und Stretchstoffe, die um die Körperrundungen drapiert werden. Schade nur, dass die jungen Frauen selber diese Entwürfe nicht in der Öffentlichkeit tragen dürfen. Sie schneidern in der Regel die Muster-teile in einer für sie persönlich viel zu kleinen Größe, für Frauen, die sich deutlich unge-zwungener bewegen als die junge Designerin es mit Schleier und Traditionsgewand tun könnte. Der Widerspruch scheint akzeptabel zu sein, denn sie freuen sich - wie die anderen sonst auch und jetzt auch mit ihnen - über die gelungenen Kreationen."

Verschiedene Kreativ-Workshops am Mode-Fachbereich haben während der vergange-nen vier Jahre den Studenten/-innen geholfen, innere Grenzen zu überschreiten und Techniken für eine persönliche künstlerische "Handschrift" zu entwickeln. Den Start-schuss gab im Jahr 2000 ein Sponsoring-Projekt mit dem deutschen Mode-Konzern OL-SEN; ein Kreativ-Workshop mit jungen Kairener Künstler/-innen und zwei Professorin-nen aus Pforzheim und Palma de Mallorca, die mit einigen Student/-innen nach Kairo reisten. Die Ergebnisse wurden in verschiedenen Galerien in Kairo, Hamburg und Stuttgart präsentiert. Die erste Modenschau des Fachbereichs fand - ebenfalls in Zusammenarbeit mit freischaffenden Künstlern - unter dem Motto "Fashion and Art", Mode inspi-riert durch Kunst, im Garten des Gezira Art Center statt. 2002 folgte die Abschluss-Modenschau der ersten Absolvent/-innen in der Townhouse Gallerie, 2003 dann die zweite Ausstellung "Young Fashion made in Egypt".

"Glücklicherweise haben im Laufe der Zeit viele Kreative aus unterschiedlichen Bereichen - aufgefordert und auch unaufgefordert - den Weg an unseren Fachbereich gefunden, um mitzuhelfen und dabei zu sein, wo etwas Neues entstand. Nur wer sich traut, eine eigene künstlerische Sprache zu erlernen, kann seine Vorstellung von Harmonie und Schönheit zum Ausdruck bringen. Die Kunst will verstanden und erprobt sein, ohne Wur-zeln keine Flügel. Die verschiedenen Workshops resultierten in Ausstellungen unter-schiedlichster Exponate, wie zum Beispiel Arbeiten aus Glas, Metall, Holz, Pflanzenma-terial, Malerei, Skulptur, auch geschneiderte und an der Schneiderpuppe drapierte Arbeiten aus gewebten und gestrickten Stoffen. Erst die Zusammenarbeit mit freien Künstlern hat viele Mode-Studenten in die Lage versetzt, auf die eigene Aussagekraft zu vertrauen und Entwürfe zu gestalten, die sowohl modern als auch unkonventionell sind."

Besonders am Herzen liegt der Deutschen der Design-Workshop "Ars Vivendi", eine Zusammenarbeit mit Beduininnen auf dem Sinai. Gefördert vom Nationalpark Sankt Ka-therine arbeiten Beduinen-Frauen der dort ansässigen "Fansina"-Initiative mit jungen Designer/-innen zusammen, um gemeinsam Ethno-Mode im Stil der Südsinai-Region zu entwickeln. Die Kleidungsstücke werden in Kairo entworfen und zugeschnitten; in Sankt Katherine besticken dann die Beduininnen die Einzelteile nach ihren Vorstellungen. Und die weichen oft erheblich von den Entwürfen ab, wie Susanne Kümper zeigt, Formen und Farben der zumeist floralen Ornamentik kommen oft völlig verändert zurück. Nahziel des Workshops ist es, eine Musterkollektion zu entwickeln, die dann eventuell in Produktion gehen wird: "Diese Kollektion soll das Lebensgefühl der Beduinen dieser Region wie-dergeben und ihrem Kulturerbe entsprechen." Die Zusammenarbeit mit den Beduinen-Frauen wie Selima ging ursprünglich aus einem EU-Projekt hervor, das darauf abzielte, den Einheimischen eine Einkommensquelle zu schaffen. Jetzt unterstützt die Leitung des Nationalparks Sankt Katherine die Initiative auch in den Südsinai-Tälern, einer Region, die vom Tourismus noch weitgehend unbeeinflusst ist, "wo die Frauen noch mit Herz arbeiten", wie Susanne Kümper sagt. Von der beabsich-tigten langfristigen Zusammenarbeit zwischen Uni-Fachbereich und Beduinen-Initiative sollen beide Seiten profitieren: die Beduinen-Frauen durch besseres handwerkliches Knowhow, sei es im Bereich Schnittmuster, Schneiderkunst oder Finishing, das den Wert ihrer Handarbeiten letztendlich steigert, und die Studenten/-innen durch ein Bewusstsein für die kulturellen Wurzeln ihres Landes, von dem sie sich inspirieren lassen und das sie anwenden können auf den modernen Textilmarkt.

Für Anfang 2004 bereitet Susanne Kümper mit ihrem Team eine Modenschau vor, auf der aktuelle Entwürfe von Absolventen/-innen, Studenten/-innen und Dozenten/-innen des Mode-Studiengangs gezeigt werden sollen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Modellen der Beduinen-Mode liegen. Doch wie für ihre verschiedenen Projekte in der Ver-gangenheit, die durch Textilfirmen, Kultursponsoring und die Deutsche Botschaft gefördert wurden, muss sie zunächst noch Sponsoren finden, um dem Event den Rahmen zu geben, den die Qualität der Arbeiten verdienen. Es tut sich was am Kairoer Modehimmel.

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